Beschreibung
Am 1. Januar 2007 wurde an der Alpen-Adria-Universität zu Klagenfurt die Fakultät für Technische Wissenschaften ins Leben gerufen. Damit wurde einem sozialhistorischen Trend Rechnung getragen, der un- kehrbar ist: Die Gesellschaft der Zukunft wird eine technologisch gepr- te sein. Wenn man den Maßstab für die Bedeutung der einzelnen Teil- biete der menschlichen Kultur in erster Linie ihrer realen Wirksamkeit entnimmt, so hatte Ernst Cassirer in seinem berühmten Aufsatz Form und Technik gesagt, wenn man den Wert dieser Gebiete nach der G- ße ihrer unmittelbaren Leistung bestimmt, so ist kaum ein Zweifel daran erlaubt, dass, mit diesem Maße gemessen, die Technik im Aufbau unserer gegenwärtigen Kultur den ersten Rang behauptet. Gleichviel, ob man diesen »Primat der Technik« schilt oder lobt, erhebt oder verdammt: seine reine Tatsächlichkeit scheint außer Frage zu stehen. Die gesamte Energie der gestaltenden Kräfte unserer gegenwärtigen Kultur drängt sich mehr und mehr auf diesen einen Punkt zusammen. Selbst die stärksten Gegenkräfte der Technik selbst diejenigen geistigen Potenzen, die ihr, nach Gehalt und Sinn, am fernsten stehen scheinen ihre Leistung nur noch dadurch vollbringen zu können, dass sie sich mit ihr verbinden. Die Grenzen dessen, was technisch machbar ist, werden immer weiter hinausgeschoben.
Autorenportrait
Dr. Hajo Greif, Dr. Oana Mitrea und Matthias Werner sind MitarbeiterInnen des Interuniversitären Forschungszentrums für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ) in Graz und Klagenfurt. Dort befassen sie sich mit der Erforschung gesellschaftlicher Aspekte der Informations- und Kommunikationstechnologien. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in kooperativen Projekten mit TechnikwissenschaftlerInnen. Zugleich lehren die HerausgeberInnen an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.
Inhalt
Technikphilosophische Perspektiven.- Vergesellschaftung durch Information.- Die Henne, modernes Bewusstsein, das Ei moderne Technik?.- Handlungsfähigkeit.- Information und technologische Handlungsfähigkeit.- Herausforderung künstlicher Handlungsträgerschaft..- Sicherheit und Privatsphäre.- Recht auf Privatsphäre..- Szenarien, die die Welt verändern.- Lebenswelt.- Der Einfluss von Ubiquitous Computing auf Benutzungsschnittstellenparadigmen.- Emotionalität und Rationalität im digitalen Zeitalter..- Bildung.- Computer als Lernmedium und Lerngegenstand in der Grundbildungsarbeit mit bildungsbenachteiligten Frauen.- Ist das Konzept des Blended Learning eine zufriedenstellende pädagogische Antwort auf didaktische Defizite des E-Learning?.- IT-Frust statt Lust?.
Informationen zu E-Books
„E-Book“ steht für digitales Buch. Um diese Art von Büchern lesen zu können wird entweder eine spezielle Software für Computer, Tablets und Smartphones oder ein E-Book Reader benötigt. Da viele verschiedene Formate (Dateien) für E-Books existieren, gilt es dabei, einiges zu beachten.
Von uns werden digitale Bücher in drei Formaten ausgeliefert. Die Formate sind EPUB mit DRM (Digital Rights Management), EPUB ohne DRM und PDF. Bei den Formaten PDF und EPUB ohne DRM müssen Sie lediglich prüfen, ob Ihr E-Book Reader kompatibel ist. Wenn ein Format mit DRM genutzt wird, besteht zusätzlich die Notwendigkeit, dass Sie einen kostenlosen Adobe® Digital Editions Account besitzen. Wenn Sie ein E-Book, das Adobe® Digital Editions benötigt herunterladen, erhalten Sie eine ASCM-Datei, die zu Digital Editions hinzugefügt und mit Ihrem Account verknüpft werden muss. Einige E-Book Reader (zum Beispiel PocketBook Touch) unterstützen auch das direkte Eingeben der Login-Daten des Adobe Accounts – somit können diese ASCM-Dateien direkt auf das betreffende Gerät kopiert werden.
Da E-Books nur für eine begrenzte Zeit – in der Regel 6 Monate – herunterladbar sind, sollten Sie stets eine Sicherheitskopie auf einem Dauerspeicher (Festplatte, USB-Stick oder CD) vorsehen. Auch ist die Menge der Downloads auf maximal 5 begrenzt.